2019 wollen Sie mit Ihrer Webseite richtig durchstarten? Dann sind Sie hier genau richtig! In unserem SEO Ratgeber finden Sie alles (und wir meinen wirklich ALLES), was Sie brauchen, um Ihre Webseite in Bestform für Top-Platzierungen bei Google zu bringen – nicht nur für 2019, sondern auch darüber hinaus.

Keine Sorge: Es wird praktisch! Natürlich sorgen wir auch für das nötige Grundwissen, größtenteils haben wir für Sie aber handfeste Tipps und Best-Practices zusammengestellt, mit denen Sie direkt Ihre Suchmaschinenoptimierung starten können.

Von der technischen Optimierung bis hin zu neusten Trends wie der Optimierung für künstliche Intelligenzen: Unser SEO Guide ist Ihr erprobter, aktueller Werkzeugkoffer für eine gründliche, erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung, die auch in Zukunft weiterhin Früchte trägt.

Also worauf warten wir noch? Legen wir los!

 

I. Was ist SEO?

Definition und Grundlagen

Im ersten Teil unseres Ratgebers wollen wir die Wissensgrundlagen rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung vermitteln. Dabei gehen wir auf die folgenden Themen ein:

  • Definition SEO
  • Warum SEO?
  • Wann braucht man eine Suchmaschinenoptimierung?
  • Wie funktioniert eine Suchmaschinenoptimierung?
  • Was ist Teil einer Suchmaschinenoptimierung?
  • Wie verläuft eine Suchmaschinenoptimierung?

Definition SEO?

Definition: Unter dem Begriff SEO (Suchmaschinenoptimierung) werden Maßnahmen zusammengefasst, die das Ranking einer Webseite in den Google SERPs verbessern sollen.

SEO ist eine Unterkategorie von Suchmaschinenmarketing (auch SEM, englisch: Search Engine Marketing) und neben SEA die wichtigste Methode, mit der Sie Webseiten über Suchmaschinen für potentielle Kunden sichtbar machen können. Grundlegend wird die Suchmaschinenoptimierung in zwei Bereiche unterteilt: die Offpage-Optimierung (Offpage SEO) und die Onpage-Optimierung (Onpage SEO).

Warum SEO? – Ziele und Vorteile der Suchmaschinenoptimierung

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein zielgerichteter Prozess, mit dem das Ranking einer Webseite in den organischen Suchergebnissen verbessert werden soll. Das Ziel von SEO ist damit klar: eine möglichst hohe Positionierung in den SERPs. Allerdings ist das lange nicht alles, was Sie mit einer Suchmaschinenoptimierung erreichen können. Die wichtigsten SEO Ziele haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Welche Ziele hat die Suchmaschinenoptimierung?

  1. Sichtbarkeit im Netz
    Wer in den SERPs starke Positionen erreicht, wird damit sichtbar.
  2. Mehr Traffic
    Mehr Sichtbarkeit bedeutet auch mehr Besucher. So sprechen Sie mit einer Suchmaschinenoptimierung mehr Kunden an.
  3. Conversions & Umsatz
    Mit mehr Besuchern steigern sich im Idealfall auch die Conversions (oder die Anzahl an Leads) und damit der Umsatz.
  4. Branding & Image
    Wer zu relevanten Suchbegriffen top positioniert ist, wird bekannt. So stärkt man mit der Optimierung auch sein Image.

In der Regel sind diese vier Ziele eng miteinander verbunden: Mehr Sichtbarkeit bedeutet mehr Traffic und damit auch mehr Conversions, Leads und Umsatz. Die Stärkung des Images und das Branding über die organischen Suchergebnisse ist ein nützlicher Nebeneffekt der Suchmaschinenoptimierung, auf dem Sie mit weiteren Online Marketing Maßnahmen aufbauen können. 

Was sind die Vorteile einer Suchmaschinenoptimierung?

Eine Suchmaschinenoptimierung ist nicht die einzige Methode im Online Marketing, allerdings ist sie eine der stärksten und lohnenswertesten. Wir haben im Folgenden die wichtigsten Vorteile von SEO zusammengefasst:

  1. Kosteneffizient
    Während für SEA Kosten pro Klick auf die Anzeige anfallen, ist der Klick auf Ihre Webseite in den SERPs für Sie völlig kostenlos.
  2. Langanhaltend
    Eine Suchmaschinenoptimierung ist nachhaltig und langfristig angelegt. Ein starkes Ranking zu relevanten Suchbegriffen wird mit Bedacht aufgebaut und kann dann auch langfristig erhalten bleiben.
  3. Flexibel & messbar
    Im Gegensatz zu vielen anderen Marketing Maßnahmen lässt sich die Effektivität der Suchmaschinenoptimierung messen. Sobald es Probleme mit dem Ranking gibt, können schnell und flexibel Maßnahmen ergriffen werden. Auch auf Veränderungen am Markt können Sie zeitnah reagieren.
  4. Basis für mehr
    Eine gut positionierte und stark aufgestellte Webseite ist Ihr Aushängeschild und eine Basis für viele weitere Online Marketing Maßnahmen. So bildet die Suchmaschinenoptimierung auch für SMM, PR und andere Zwecke eine optimale Ausgangslage.

Wann braucht man eine Suchmaschinenoptimierung?

Eine Suchmaschinenoptimierung ist sinnvoll, wenn...

  • ... eine Webseite nicht gefunden wird und darum sehr wenig Traffic hat.
  • ... eine Webseite zwar in den SERPs erscheint, Traffic oder Conversions allerdings ausbleiben.
  • ... eine Webseite zwar sichtbar ist, aber nicht zu relevanten Suchanfragen gefunden wird.
  • ... eine Webseite auf einmal starke Ranking-Verluste aufweist.
  • ... eine Webseite von Google abgestraft wurde.

Wie funktioniert eine Suchmaschinenoptimierung?

SEO beruht auf einem einfachen Prinzip: Um mit einer Webseite potentielle Kunden zu erreichen, muss diese über Suchmaschinen wie Google bei relevanten Suchanfragen erscheinen.

Google & Co. wollen Nutzern immer die bestmögliche Antwort auf ihre Suchanfrage liefern. Damit stehen Suchmaschinen vor einer großen Aufgabe: Sie müssen verstehen, was Nutzer sich wünschen und dann beurteilen, welche Webseiten unter Millionen diesen Wunsch erfüllen. Hierzu haben Suchmaschinen spezielle Algorithmen entwickelt, also Programme, die Webseiten anhand spezifischer Kriterien untersuchen und bewerten. Man spricht hier von sogenannten Ranking-Kriterien. Diese betreffen alle Aspekte einer Website, also Inhalt, Technik, Gestaltung und Vernetzung im Web.

Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung ist es, Webseiten genau an die von Google aufgestellten Ranking-Kriterien anzupassen. Das ist nicht immer ganz leicht, denn Suchmaschinen geben die genaue Funktionsweise ihrer Algorithmen nicht heraus. Durch Erfahrung, Tests und harte Arbeit haben SEOs mittlerweile jedoch den Bogen raus – und können in SEO Guides wie diesen ihr gewonnenes Wissen teilen!

Was ist Teil der Suchmaschinenoptimierung?

Die Suchmaschinenoptimierung unterteilt sich in die Onpage-Optimierung (auch Onsite Optimierung) und die Offpage-Optimierung (auch Offsite Optimierung).

Was bedeutet Offpage-Optimierung?

Der Begriff „Offpage“ bezeichnet alles, was nicht auf der Webseite selbst zu finden ist. Die Offpage-Optimierung umfasst damit vor allem das sogenannte Linkbuilding (Linkaufbau).

Wenn Google eine Website analysiert und beurteilt, dann schaut sich die Suchmaschine auch an, wie die Seite im Web vernetzt ist. Der Gedanke dahinter: Wenn Andere auf eine Seite verweisen, dann kommt dies einer Empfehlung gleich. Diese Empfehlungen – also Verlinkungen – nennt man Backlinks und sie wirken sich positiv auf das Ranking einer Seite aus.
Wer nun aber annimmt, dass es im Rahmen von Linkbuilding darauf ankommt, einfach möglichst viele dieser Verlinkungen aufzubauen, der irrt. Für Google spielt die Qualität von Backlinks eine entscheidende Rolle.

Was sind qualitativ hochwertige Backlinks?
Empfehlungen sind dann wertvoll, wenn sie von themenrelevanten und vertrauenswürdigen Quellen stammen. Während es vor einigen Jahren noch ausreichte, Links in Massen zu kaufen, achtet Google heute sehr genau darauf, wo die Verlinkung herkommt und ob sie in einem natürlichen Zusammenhang steht.
Außerdem wird berücksichtigt, ob die Verlinkungen von verschiedenen Quellen stammen, oder ob mehrere Links von ein und derselben Domain ausgehen. Grundlegend sind 100 Links, die von 100 verschiedenen Webseiten stammen, viel wertvoller als 100 Links, die alle von derselben Seite gesetzt sind.

Beim Linkbuilding sollte man daher mit Bedacht vorgehen und langfristig planen. Ein gesundes, hochwertiges Backlinknetzwerk baut man konsequent und kontinuierlich.

Die Offpage Suchmaschinenoptimierung ist eine der zwei Säulen, auf denen der Erfolg einer Webseite steht. Als Netzwerk aus Verweisen und Empfehlungen bildet sie die Verankerung einer Seite im Web. Grundlegend eigenen sich die folgenden Maßnahmen:

  • Klassische Links aus Blogs und Foren: Diese müssen zum Thema einer Website passen und organisch entstehen.
  • Content Seeding: Inhalte werden über Social Media, auf Portalen oder über Blogs verbreitet.
  • Content Marketing: Durch Interviews, Gastbeiträge und andere Vernetzungsmaßnahmen werden hochwertige, themenrelevante Backlinks erzeugt.

Was bedeutet Onpage-Optimierung?

Der Begriff „Onpage“ beschreibt alles, was auf der Webseite selbst zu finden ist. Die Onpage Optimierung betrifft damit technische, inhaltliche und gestalterische Bestandteile einer Seite. Ziel ist es, die Website mit Hinblick auf die Anforderungen von Usern und Suchmaschinen rundum fit zu machen.

Die Teilbereiche der Onpage-Optimierung:
    1. Technik
      Wie steht es um die Struktur und die technische Basis der Webseite? Metadaten, Pagespeed, Sicherheit, URLs, Siloing... diese und weitere Faktoren werden hier überprüft und wenn nötig im Rahmen der Optimierung angepasst. Man spricht hier auch von technischem SEO, das als Maßnahme auch einzeln durchgeführt werden kann. Ziel aller Bemühungen ist es, eine klar aufgebaute, schnelle und funktionale Webseite zu garantieren, die Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen überzeugt.

 

    1. Content
      Gibt es Duplicate Content, bieten die Texte einen Mehrwert und sind sie SEO optimiert? Diese Fragen müssen im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung beantwortet werden. Inhalte sind sowohl für Suchmaschinen als auch für User besonders wichtig, denn durch sie wird ein Angebot verstanden und kann überzeugen. Wer mit spannenden Texten deutlich macht, worum es auf seiner Webseite geht, und dabei auch noch zum Weiterlesen sowie zur Aktion anregt, macht alles richtig.
      Im Rahmen einer Content-Optimierung werden bestehende Inhalte überarbeitet oder komplett neu erstellt. Dabei gibt es für Texte ganz genau wie auch für die technische Seite der Webseite spezifische SEO-Kriterien zu beachten.  

 

    1. User Experience & Gestaltung
      Nicht nur Technik und Inhalt haben einen Einfluss darauf, ob eine Website den Anforderungen von Google & Co. entspricht. Eine vollständige Suchmaschinenoptimierung bezieht auch die Gestaltung der Seite mit ein und prüft, ob sie eine angenehme, zielführende User Experience bietet. Treten hier Probleme auf, so können Maßnahmen wie ein Re-Design oder eine Conversion Optimierung helfen.

 

Sowohl bei der Onpage- als auch bei der Offpage-Optimierung gilt: Alle Arbeitsschritte sind im Idealfall Teil einer zielgerichteten Strategie und sollten aufeinander abgestimmt werden.

Wie verläuft eine Suchmaschinenoptimierung?

Eine Suchmaschinenoptimierung besteht aus drei Phasen, die aufeinander aufbauen: Analyse, Optimierung und Monitoring.

seo grafik suchmaschinenoptimierung

  • Phase 1 der Suchmaschinenoptimierung: Die SEO Analyse
    Um herauszufinden, was im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung überhaupt geschehen muss, ist eine genaue Analyse des Ist-Zustands notwendig. Hierbei werden alle wichtigen Onpage- und Offpage-Faktoren überprüft. Die Suche beschränkt sich nicht nur auf Fehler und Probleme, sondern auch auf Möglichkeiten, die bisher vielleicht vernachlässigt wurden.

Wie wird die SEO Analyse durchgeführt?

Die Analyse der Webseite erfolgt nicht nur auf Basis des Fachwissens der beteiligten SEO-Experten, sondern auch mithilfe von speziellen SEO-Tools. Mit diesenTools sammeln Sie verlässliche Daten über den Zustand einer Website, die den Erfolg der Suchmaschinenoptimierung später messbar machen.

Ziel der Analyse ist eine genaue Aufstellung über den Zustand der eigenen Seite sowie aktueller Informationen über die Konkurrenzsituation. Am Ende sollten Sie einen Überblick über alle notwendigen Schritte der folgenden Suchmaschinenoptimierung haben.

    • Phase 2 der Suchmaschinenoptimierung: Die Optimierung
      Nachdem durch die SEO Analyse geklärt wurde, was genau an der Website getan werden muss, startet die eigentliche Optimierung. Alle notwendigen Maßnahmen im Onpage- und im Offpage-Bereich werden durchgeführt. Technische Probleme werden ausgebessert, hochwertige Texte werden erstellt sowie eingebaut und der Aufbau von organischen Backlinks startet.

 

  • Phase 3 der Suchmaschinenoptimierung: Monitoring & Controlling
    Ein großer Vorteil im Online Marketing ist die schnelle Überprüfbarkeit aller Maßnahmen. Zwar dauert es in der Regel eine Weile, bis eine Webseite mit Keywords platziert ist, viele Daten zur Optimierung lassen sich aber sofort ablesen, so etwa technische Verbesserungen. War die Suchmaschinenoptimierung erfolgreich oder muss nachgebessert werden? Sind die Besucherzahlen gestiegen oder gefallen? Gibt es Veränderungen (z.B. ein Google Update), die weitere Optimierungsschritte notwendig machen? Diese Fragen lassen sich nur durch konstantes Monitoring beantworten. Der wache Blick auf die Entwicklung einer Webseite ist somit unabdingbar für ihren Erfolg.

Eine Suchmaschinenoptimierung ist nie vorbei, denn das Netz ist ständig in Bewegung! Veränderungen am Markt können sich hier sehr schnell vollziehen. Ebenso rasant kann eine Veränderung im Algorithmus der Suchmaschinen das Ranking stark beeinflussen. Die Suchmaschinenoptimierung ist im Idealfall keine einmalige Maßnahme, sondern ein stetiger Prozess, in dem sich die drei grundlegenden Schritte immer wiederholen. Frei nach dem Motto: „Und weil es so schön war, machen wir das direkt nochmal!“.

II. Die Suchmaschinenoptimierung Schritt für Schritt – So gehen Sie vor

Nachdem wir im ersten Teil unseres Guides die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung behandelt haben, krempeln wir jetzt die Ärmel hoch und machen wir uns an die Optimierung.

Wie gehen Sie dabei am besten vor und was müssen Sie beachten? Mit unseren handfesten Tipps und Hinweisen zu Best-Practices klappt es!

1. Schritt der Suchmaschinenoptimierung: Die SEO Analyse

Die SEO Analyse bildet die Grundlage für alle weiteren Schritte und sollte daher gründlich ausfallen.

Zunächst wird die Webseite selbst überprüft.

Typische Fragen, die man sich im Rahmen der Analyse stellen sollte sind:

  • Wie ist meine aktuelle Platzierung in den SERPs?
  • Wie viel Traffic generiere ich über die SERPs?
  • Wie lange braucht meine Website, um zu laden?
  • Ist meine Webseite SSL verschlüsselt und generell sicher?
  • Ist meine Webseite gut strukturiert und gut navigierbar?
  • Mit welchen Keywords ranke ich und wie fällt das Ranking aus?
  • Habe ich sprechende URLs verwendet?
  • Ist mein Content aktuell und SEO-optimiert?
  • Ist meine Seite auch für mobile Endgeräte optimiert?
  • Wie viele Backlinks führen zu meiner Seite und sind diese Backlinks gesund sowie hochwertig?
  • Wie stehe ich in all diesen Punkten im Vergleich zu meiner Konkurrenz da?

Um diese und weitere Fragen rund um Technik, Inhalt und Vernetzung der Seite zu beantworten, können Sie spezielle SEO Tools nutzen. Diese liefern eine verlässliche Datenbasis, auf der Sie die weitere Strategie der Suchmaschinenoptimierung aufbauen.

Die wichtigsten SEO Tools im Überblick

SEO Tools von Google
Google selbst bietet Webmastern und SEOs die Möglichkeit, wichtige Daten über ihre Webseite zu erfassen und erste Schritte in Richtung einer Suchmaschinenoptimierung zu planen. Drei besonders starke Werkzeuge stellen wir hier vor:

    • Google Search Console
      Die Google Search Console ist spezifisch als Tool für die Überprüfung und Optimierung von Webseiten gedacht und daher sehr hilfreich. Die Search Console erlaubt es, Seiten neu indexieren zu lassen und Fehler auf der Webseite zu erkennen, die für Google das Crawling oder die Indexierung erschweren. Generell erhalten Sie hier einen guten ersten Überblick über Ihre Webseite.

    • Google Analytics
      Google Analytics ist ein mächtiges Tracking-Tool zur Analyse von Webseiten. Nachdem Sie den notwendigen Tracking-Code auf Ihrer Seite eingebaut haben, erhalten Sie alle nur erdenklichen Daten über Ihre Zielgruppe. Allerdings müssen Sie diese Daten auch interpretieren können. Google Analytics ist sehr komplex und erfordert entsprechendes Vorwissen und Know-how. Wer sich einmal damit befasst hat, wird davon aber langfristig profitieren!

    • Google Keyword Planner (Ubersuggest)
      Speziell für die Suche nach passenden Keywords ist der Google Keyword Planner ideal. Das früher separat zugängliche Tool ist heute Teil von Google Ads (früher AdWords) und für die Nutzung benötigen Sie dementsprechend einen Google Ads Account. Beachten Sie, dass der Keyword Planner für Ads Accounts, in denen kein Budget vorhanden ist, sehr ungenaue Daten anzeigt. Sofern Sie also noch keinen aktiven Ads Account mit Budget verwenden, empfehlen wir die Nutzung von Ubersuggest. Dieses Tool bietet die gleichen Daten wie der Keyword Planner – zum Teil viel genauer.

Kostenpflichtige SEO Tools
Nicht nur Google Tools helfen bei der Suchmaschinenoptimierung. Zahlreiche Angebote von Dritten sind auf die spezifischen Bedürfnisse von SEOs abgestimmt. Wir haben die wichtigsten dieser kostenpflichtigen Tools für Sie zusammengetragen.

Tipp: Die meisten dieser Tools sind auch in einer Free-Version erhältlich. Diese bietet allerdings nur einen eingeschränkten Funktionsumfang. Je nachdem, welche Daten Sie benötigen, können die kostenlosen Varianten jedoch durchaus lohnenswert sein.
    • Screaming Frog SEO Spider
      Sie möchten wissen, wieCrawler Ihre Webseite wahrnehmen? Dann ist Screaming Frog SEO Spider das richtige Tool. Das Crawling-Programm identifiziert alle Seiten einer Website und gibt z.B. Auskunft über Meta-Daten, Page-Title, Broken Links, Redirects, doppelten Content und viele andere technische Faktoren.
      Screaming Frog SEO Spider eignet sich ideal als Tool für einen grundlegenden Überblick über Ihre Webseite und wird dementsprechend von vielen SEOs standardmäßig genutzt.

 

    • Ryte (früher OnPage.org)
      Ryte ist eines von mehreren Analyse-Tools, die auch von Laien und SEO-Neulingen für eine Suchmaschinenoptimierung genutzt werden können. Das Tool gibt konkrete Hinweise auf Probleme mitsamt Tipps zur Behebung und erlaubt eine laufende Überwachung. Besonders praktisch ist auch die Unterfunktion „Content Success“, die bei der SEO-Optimierung von Texten unterstützt.  

 

    • ahrefs
      ahrefs ist ein sehr vielseitiges Tool zur Analyse und Suchmaschinenoptimierung. Neben der laufenden Überwachung einer Webseite gibt ahrefs umfassend Auskunft über Konkurrenz, lohnenswerte Keywords, das Backlink-Netzwerk, Content-Potentiale und Ranking. ahrefs ist dabei recht komplex, kann aber auch von Laien als Basis für eine Suchmaschinenoptimierung verwendet werden.

 

    • SEMrush
      SEMrush ist ein weiteres Tool mit dem Anspruch, seinen Nutzern alle notwendigen Daten und Hilfestellungen zur Suchmaschinenoptimierung zu liefern. Neben typischen Tracking-Funktionen (Ranking, technische Aspekte, Backlinks usw.) liefert SEMrush auch für die Bereiche Content und Social Media wertvolle Analyse-Funktionen. Wie der Name schon vermuten lässt, bietet SEMrush außerdem Features für den Bereich SEA.

 

    • Searchmetrics
      Die Searchmetrics Toolbox deckt ähnliche Analyse-Funktionen ab wie die anderen kostenpflichtigen Tools. Mobile Optimierung, globales SEO, Local SEO, Backlinks, OnPage Optimierung und Keywordrecherche: Hier liefert Searchmetrics Übersicht und Tipps. Ein starkes Content-Tool mit Recherche- und Optimierungs-Funktionen ist ebenfalls verfügbar.

 

    • Sistrix Toolbox
      Keywords, Website-Struktur, SERPs, Links und mehr: Auch Sistrix liefert Nutzern die Möglichkeit, alle wichtigen Faktoren für den Erfolg ihrer Webseite zu durchleuchten. Mit Funktionen für SEA, Social Media und dem speziellen Optimizer-Tool für klare Optimierungshinweise ist Sistrix ein typischer Vertreter der zahlungspflichtigen SEO-Tools.

 

Welches SEO Tool ist das beste?
Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Alle Tools bieten eine gute Übersicht, zeichnen sich jedoch auch durch individuelle Vorteile aus. Am Ende ist es Geschmackssache, welches Tool Sie zur Suchmaschinenoptimierung verwenden. Nutzen Sie bei der Suche nach dem richtigen Tool auf jeden Fall die Möglichkeit zu kostenlosen Tests.
Sie möchten eine besonders ausführliche und zuverlässige SEO Analyse? Dann machen Sie es wie SEO Agenturen und kombinieren Sie mehrere Tools – vorausgesetzt das Budget reicht dafür aus.


Die Entwicklung einer SEO Strategie – So geht’s!

Ein zweiter wichtiger Schritt der SEO Analyse ist die Entwicklung einer schlüssigen SEO Strategie. Auf Basis der gewonnenen Daten werden alle notwendigen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung zusammengetragen und ihre Durchführung wird genau geplant.

Wie entsteht eine gute SEO Strategie?

    1. Zieldefinition: Ein besseres Ranking, mehr Conversions oder Leads, eine starke Basis für Social Media Kampagnen – eine Suchmaschinenoptimierung kann viele Ziele haben. Legen Sie klar fest, in welche Richtung Ihre Optimierung wirken soll.

 

    1. Ausrichtung der SEO-Maßnahmen: Soll die Suchmaschinenoptimierung auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene wirken? Diese grundlegende Frage hat großen Einfluss darauf, wie die anschließenden Maßnahmen ausfallen, denn je nach Region und Land gibt es Besonderheiten, die beachtet werden müssen.

 

    1. Budget- und Ressourcen-Planung: Überlegen Sie genau, ob die Optimierung durch Sie selbst ausgeführt werden kann, oder ob Sie eine SEO Agentur beauftragen wollen. Bedenken Sie, dass die Suchmaschinenoptimierung nicht nur initial, sondern fortlaufend Ressourcen beanspruchen wird.

 

    1. Keywording: Mit welchen Schlüsselbegriffen möchten Sie bei Google und Co. gefunden werden? Die Antwort auf diese Frage ist maßgeblich für die Ausrichtung Ihrer Suchmaschinenoptimierung. Welche Suchbegriffe für Sie relevant sind, entscheiden Sie am besten durch einen Blick auf Ihr Angebot, die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe und die Begriffe, zu denen Ihre Konkurrenten ranken.
      Beachten Sie bei der Wahl der richtigen Keywords:
      - das Suchvolumen: Das höchste Suchvolumen bedeutet nicht immer, dass es sich auch um die beste Wahl für Ihr Keyword handelt. Je höher das Suchvolumen ausfällt, umso schwerer kann es werden, für einen Begriff zu ranken. Das liegt daran, dass bei so beliebten Keywords die Wahrscheinlichkeit größerer Konkurrenz recht hoch ist. Das muss jedoch nicht immer der Fall sein. Prüfen Sie darum immer genau, wie die Konkurrenz zu einem Keyword aufgestellt ist.

      Stellt sich Ihr Keyword als hart umkämpft heraus, müssen Sie auch mehr leisten, um zu ranken. Eine gute Lösung ist es, sehr umfangreichen Content (Pillar-Texte) zu erstellen und die Optimierung langfristig anzulegen.

      Auch ein zu niedriges Suchvolumen sollten Sie vermeiden, da Sie dadurch nur wenige potentielle Kunden erreichen. Was „zu niedrig“ bedeutet, hängt allerdings ganz von Ihrem Angebot ab. Verkaufen Sie komplexe oder besonders hochwertige Produkte mit einem sehr hohen Gewinn pro Stück, dann können auch niedrige Suchvolumina gewinnbringend sein.

      - den Search-Intent: Was erwarten User, die nach einem bestimmten Keyword suchen, und stimmten diese Erwartungen mit Ihrem Angebot überein? Einige Suchbegriffe sind eher transaktional, während es bei wieder anderen Keywords eher um die Recherche von Informationen geht. Behalten Sie den Search-Intent im Blick, wenn Sie die wichtigsten Begriffe für Ihre Suchmaschinenoptimierung auswählen.

      - Long-Tail oder Short-Tail Keywords: „Suchmaschinenoptimierung“ und „Suchmaschinenoptimierung selbst machen“ – diese beiden Begriffe sind ein gutes Beispiel für sogenannte Short-Tail und Long-Tail Keywords. Das Short-Tail Keyword „Suchmaschinenoptimierung“ ist allgemeiner, sodass Sie hier schwer absehen können, ob eine Leistung oder Informationen gesucht ist. Beim Long-Tail Keyword „Suchmaschinenoptimierung selbst machen“ ist hingegen ganz klar, wie Sie eine Seite ausrichten müssen, die darauf ranken soll.

 

    1. Planung der OnPage-Optimierung: Auf Basis der Analyse planen Sie alle notwendigen OnPage-Maßnahmen.

 

    1. Planung der OffPage-Optimierung: Wie sollen langfristig Backlinks aufgebaut werden? Legen Sie in diesem Schritt fest, wie Sie Ihre Seite im Web sinnvoll vernetzen können.

 

    1. Planung von Controlling & Monitoring: Wie soll gemessen werden, ob die festgelegten Ziele erreicht wurden? Planen Sie in diesem Schritt, welche Maßnahmen zur regelmäßigen Kontrolle notwendig sind, und legen Sie fest, welche Faktoren in Zukunft überprüft werden sollen.

 

Es gibt viele Aspekte, auf die Sie bei der Planung einer SEO Strategie achten müssen. Die von uns vorgestellten Tools werden Ihnen bei der Planung helfen, allerdings verlangt das von Ihnen immer Zeit zur Einarbeitung. Wenn Sie sich diesen Arbeitsschritt sparen möchten, ist die Unterstützung einer SEO Agentur dazu geeignet, das feste Fundament Ihrer Suchmaschinenorientierung zu bilden.

2. Schritt: Onpage Optimierung – So wird Ihre Seite fit

Nachdem Sie Ihre Webseite analysiert und die Suchmaschinenoptimierung geplant haben, können Sie mit der Onpage Optimierung beginnen. Diese gliedert sich in insgesamt vier Bereiche:

  • Technisches SEO
  • Webseiten Architektur
  • Mobile Optimierung
  • Content Optimierung
  • Trend 2019: User-Intent
  • Trend 2019: Featured Snippet & Voice Search

Technisches SEO allgemein – Indexierung, Pagespeed, Sicherheit & Co.

Der Begriff technisches SEO wird häufig gleichbedeutend mit dem Begriff OnPage-Optimierung verwendet. Da wir in unserem Guide auf einzelne Bereiche dieser Optimierung jedoch ganz spezifisch eingehen wollen, fassen wir unter Technical SEO erst einmal nur die folgenden Punkte zusammen:

1. Indexierung & Crawling
Damit eine Website von Google sowie anderen Suchmaschinen überhaupt wahrgenommen und untersucht werden kann, muss sie crawlbar sein. Crawler sind Programme, die von Suchmaschinen zur systematischen Erfassung von Webseiten eingesetzt werden. Nachdem eine Website gecrawlt wurde, kann sie indexiert und damit von Google eingeordnet werden.
Indem Sie durch eine robots.txt oder eine XML-Sitemap Einfluss darauf nehmen, wie der Crawler Ihre Seite erfasst, haben Sie auch hier die Möglichkeit zur genauen Optimierung.
Speziell zur Indexierung gibt es zusätzliche Optimierungsschritte, auf die wir in unserem SEO Guide im Zusammenhang mit der Webseiten Architektur noch genauer eingehen werden.

2. Pagespeed – Ein Rankingfaktor, den Sie 2019 nicht unterschätzen dürfen
Die Ladegeschwindigkeit ist für Suchmaschinen wie Google ein wichtiger Rankingfaktor und damit auch bei der technischen Suchmaschinenoptimierung ein zentraler Punkt.
Wer selbst häufig im Netz nach Informationen oder Produkten recherchiert, kennt das Problem sicher: Eine Seite braucht zu lange, um vollständig angezeigt zu werden. Nach nur wenigen Momenten verlässt man sie wieder, um an anderer Stelle schneller fündig zu werden.
Grundlegend gilt: eine Webseite sollte im Idealfall innerhalb von 1,5 bis 3 Sekunden geladen sein, andernfalls springen User mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ab. Für Suchmaschinen ist die hohe Absprungrate ein deutliches Signal dafür, dass Nutzer hier nicht das vorfinden, was sie suchen. Das Google RankBrain (hierzu später mehr), wertet auch diese Daten aus und so fließen sie indirekt ins Ranking mit ein.
Die Pagespeed-Optimierung ist damit ein wichtiger Punkt jeder Suchmaschinenoptimierung, kann aber auch unabhängig von anderen Maßnahmen durchgeführt werden.

Wie funktioniert eine Pagespeed-Optimierung?

Ob eine Webseite zu langsam lädt, kann man schnell mit entsprechenden Tools feststellen. Mit den Google Pagespeed Insights finden Sie dann genau heraus, woher die Probleme stammen.

Typische Gründe für eine langsame Website sind:

  • der Server ist zu langsam
  • umständlicher, aufgeblähter Quellcode
  • zu große und nicht optimierte Bilder
  • Java Script und CSS laden am Anfang
  • Caching Probleme

Für Ihre Suchmaschinenoptimierung ist es unverzichtbar, diese Probleme zu beheben. Nur so können Sie gewährleisten, dass Ihre Website schnell verfügbar ist und damit auch ein besseres Ranking vorweisen kann.

Tipp: Eine Pagespeed Optimierung ist immer ein sehr individueller Prozess und benötigt viel Know-how. Lassen Sie sich im Zweifel von Experten beraten.

3. Sicherheit – Verschlüsselung als Rankingfaktor
Um zu gewährleisten, dass die von Suchmaschinen ausgegebenen Webseiten für die Nutzer auch sicher sind, prüfen Google & Co. die Verschlüsselung. Datenschutz ist ein wichtiger Rankingfaktor, den heute niemand mehr vernachlässigen kann. Dabei ist ganz egal, welche Art von Daten zwischen Nutzer und Webseite übermittelt werden: Eine SSL-Verschlüsselung (also die Aufrufbarkeit über HTTPS) ist für 2019 unverzichtbar.

4. Metadaten & Rich Snippets – In den SERPs richtig erscheinen
Meta-Title und Meta-Description werden von Google in den SERPs angezeigt. Sie sind damit oft das erste, was Nutzer von Ihrer Website sehen. Durch die Gestaltung Ihrer Metadaten haben Sie die Möglichkeit, visuell unter den Mitbewerbern hervorzustechen und mit einem kurzen, überzeugenden Text User für sich zu gewinnen. Der Meta-Title ist außerdem ein Ranking Faktor.

Im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung sollten Sie bei den Metadaten die folgenden Fragen beachten:

  • Sind für jede Seite individuelle Meta-Daten vorhanden?
  • Haben die Meta-Daten die richtige Länge und werden nicht von Google mit „...“ abgeschnitten bzw. werden alle Zeichen korrekt in den SERPs dargestellt?
  • Sind die Meta-Daten ansprechend geschrieben und gestaltet, d.h. animieren sie zur Aktion?

Wie schreibt man Meta-Title und Meta-Description?

    • Die richtige Länge: Meta-Title und Meta-Description dürfen eine bestimmte Wortzahl und Pixelmenge nicht überschreiten. Um zu prüfen, ob Ihre Meta-Angaben zu lang sind, können Sie den SUMAX SERPs Generator verwenden.

    • Keywords platzieren: Wenn Sie die Meta-Keywords in Title und Description positionieren, dann erscheinen diese fettgedruckt, wenn genau nach ihnen gesucht wurde. Sie erregen damit visuell Aufmerksamkeit.

    • Visuelle Gestaltung: Meta-Angaben können in den SERPs durch visuelle Gestaltungselemente spannender erscheinen. So sind einige Sonderzeichen wie Häkchen oder Pfeile möglich. Achten Sie darauf, dass die von Ihnen gewählten Sonderzeichen auch tatsächlich richtig angezeigt werden, und dass diese nicht direkt am Anfang oder am Ende von Titel und Description stehen.

    • AIDA-Prinzip: Für Title und Description gilt gleichermaßen, dass sie Nutzer animieren und motivieren sollen. Hierzu nutzen Sie am besten das AIDA Prinzip. Erzeugen Sie Aufmerksamkeit (Attention), Interesse (Interest), Wünsche (Desire) und Aktion (Action).

optimale Meta Daten


Neben den Metadaten sind auch die sogenannten Rich-Snippets ein wichtiger Faktor für das Erscheinungsbild in den SERPs. Über die Optimierung von strukturierten Daten lassen sich bestimmte Elemente einer Webseite auszeichnen und werden im besten Fall prominent in den SERPs dargestellt. Veranstaltungsdaten, Bewertungen, Angebotskategorien und mehr können Sie so in den Vordergrund rücken.
Zwar sind strukturierte Daten kein Rankingfaktor, allerdings sind sie laut Google selbst auch nicht komplett überflüssig. Wer Crawlern wichtige Hinweise geben und die Möglichkeiten der Rich-Snippets voll ausnutzen will, sollte weiterhin strukturierte Daten einsetzen. Ob Google die ausgezeichneten Daten dann wirklich in den Suchergebnissen anzeigt, kann man leider nicht garantieren. Trotzdem lohnt es sich für Sie, die Chance wahrzunehmen!

5. Quellcode – Die Suchmaschinenoptimierung als Gelegenheit zum Verschlanken

Der Quellcode Ihrer Website ist das Grundgerüst, auf dem alle weiteren technischen Aspekte ruhen. Wenn hier Unordnung herrscht, dann hat das große Auswirkungen, z.B. auf die Ladezeit.
Typische Probleme mit dem Quellcode, die im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung behoben werden müssten:

    • Zu komplizierter Code: Der Quellcode einer Webseite sollte immer nur so komplex sein, wie eben notwendig. Einfache, elegante Lösungen sind vorzuziehen.

    • Altlasten im Code: Wenn viele veraltete und über die Zeit hinweg nach und nach angewachsene Bereiche den Quellcode unnötig aufblähen, führt dies schnell zu Problemen – nicht nur bei der Ladezeit.

  • Fehler im Quellcode: Fehler im Quellcode sind natürlich ein No-Go - auch wenn es um das Ranking einer Website geht.

Bei einer Suchmaschinenoptimierung sollten Sie den Quellcode überprüfen und wenn nötig überarbeiten. Auch hierbei kann es sich lohnen, einen Profi zu beauftragen, der nicht nur Probleme erkennen, sondern auch effiziente Lösungen anbieten kann.

Webseiten Architektur – Sprechende URLs, Klicktiefe, Siloing & Co.

Damit Crawler und Suchmaschinen Ihre Webseite richtig verstehen, orientieren sie sich stark an deren Struktur. Ähnlich wie in unserem SEO Guide Überschriften, Stichpunkte, Inhaltsverzeichnisse und andere Elemente für Übersicht sorgen, leistet das auch der Aufbau Ihrer Webseite. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist es daher wichtig, den Crawlern – und auch dem User – mit einer klaren, logisch aufgebauten Website-Architektur entgegenzukommen.

Was müssen Sie für eine gute Website-Architektur beachten?

Planen Sie den Aufbau Ihrer Webseite logisch und hierarchisch von Ihrem Haupt-Thema ausgehend zu verschiedenen Unterpunkten.

An erster Stelle steht die Hauptseite (Ebene 1). Über eine Navigation sind darüber Hauptkategorien (Ebene 2) zu erreichen, die wiederum in Unterkategorien (Ebene 3 – n) und eventuell noch in Produkte oder Leistungen (Ebene 4-n) aufgeteilt sind. Mit diesem Vorgehen planen Sie übrigens nicht nur den Aufbau, sondern auch die Navigation auf Ihrer Seite.

Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung sind außerdem die folgenden Punkte für eine ideale Website Architektur zu beachten:

  • Klicktiefe
  • URL Struktur
  • Siloing

1. Klicktiefe – Wichtige Informationen, nur ein paar Klicks entfernt!
„Wichtige Seiten sollten nicht mehr als 3 Klicks von der Startseite entfernt sein.“
Diese Regel zur sogenannten Klicktiefe sollten Sie bei der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseiten Architektur unbedingt beachten.

Die Idee dahinter ist klar: Wenn die Startseite den Eingang zu Ihrer Webseite bildet, dann sollen wichtige Inhalte von hier aus schnell und intuitiv erreichbar sein. Das ist für Google auch laut eigener Aussage ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Beurteilung einer Webseite.
Prüfen Sie bei einer Suchmaschinenoptimierung genau, ob alle wichtigen Unterseiten von der Hauptseite aus gut zugänglich sind und nehmen Sie Anpassungen vor, sofern dies nicht der Fall ist.

2. URL-Struktur – Einfach und übersichtlich gestalten
Für URLs gilt: Sie müssen gut lesbar sein und die Kategoriestruktur widerspiegeln. Beide Eigenschaften machen es Google und Ihren Usern leicht, die Webseitenarchitektur zu verstehen und sich auf Ihrer Seite zurechtzufinden.

Oft ist in diesem Zusammenhang die Rede von sprechenden URLs. Damit ist gemeint, dass die URL allein schon ausreicht, um Nutzer wissen zu lassen, wo sie sich auf einer Seite befinden und worum es geht. Ein Beispiel dafür wäre eine URL wie „www.sumax.de/seo-guide“. Mit dieser URL wissen Sie genau, was Sie auf der zugehörigen Seite finden. Außerdem ist es viel leichter, sich die URL zu merken.

Was ist für eine gute URL Struktur wichtig?
Das Hauptziel ist es, die URL für User und Suchmaschinen gleichermaßen leicht lesbar zu machen. Um dies zu gewährleisten, sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

  • Kurz und knapp: Gestalten Sie die URLs so einfach und dabei aussagekräftig, wie möglich. Verzichten Sie auf typische Füllwörter und unnötige Formulierungen.
  • Wichtige Keywords: Nutzen Sie Schlüsselbegriffe und Keywords, um die Einordnung der Seiten zu erleichtern.
  • Keine Sonderzeichen: Sonderzeichen haben in einer sauberen URL nichts verloren. Aus ä, ö und ü werden ae, oe und ue.
  • Worte trennen: Nutzen Sie Bindestriche, um einzelne Worte zu trennen. So machen Sie die URL leichter lesbar.
  • Keine Parameter oder Session IDs: Beide Arten von Bezeichnungen sind für User unverständlich und blähen die URL auf.
  • Keine Großbuchstaben: Nutzen Sie für Ihre URLs nur Kleinschreibung.

Achten Sie bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung darauf, sprechende URLs nach diesen Anforderungen zu gestalten und damit nicht nur Nutzern, sondern auch Crawlern klar zu zeigen, wie Ihre Webseite aufgebaut ist.

3. Siloing & interne Verlinkungen – Zusammenhänge herstellen

Mit den oben kurz angerissenen Grundzügen der Website Architektur haben wir auch die Grundidee hinter dem Begriff Siloing schon angedeutet.

Was bedeutet Siloing in der Suchmaschinenoptimierung?
Siloing bezeichnet eine Methode zur Strukturierung von Inhalten auf einer Webseite. Wie oben bereits am Beispiel der verschiedenen Ebenen gezeigt, geht es um eine genaue Aufteilung der Seiten anhand von über- und untergeordneten Themen.
Stellen wir uns einen Online Shop für Lebensmittel vor, so könnten übergeordnete Themen beispielsweise Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch sein. Von der Startseite aus bilden diese Themen jeweils eigene Silos.

Diese Silos sind wiederum in untergeordnete Themen gegliedert, also z.B. bei Fleisch in Rind, Schwein und Geflügel. Geflügel kann wiederum in Hühnchen, Pute, Strauß und mehr aufgeteilt werden. Theoretisch kann die Aufspaltung der einzelnen Themen so lange fortgeführt werden, wie sie für den Nutzer zur Orientierung sinnvoll und übersichtlich ist.

infografik interne verlinkung

Im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung wird geprüft, ob die aktuelle Siloing Struktur Ihrer Webseite sinnvoll ist. Eine zu tiefgehende Einteilung einzelner Themen kann schnell unübersichtlich werden. Genauso kann eine mangelnde Differenzierung von Unterthemen es für Google erschweren, eine Seite wirklich zu verstehen. In diesem Punkt sind Erfahrung, Fingerspitzengefühl und ein klarer Blick auf die Interessen Ihrer Zielgruppe gefragt.

Ein weiterer wichtiger SEO Faktor im Zusammenhang mit der Strukturierung von Inhalten sind interne Verlinkungen.

Was sind interne Verlinkungen?
Interne Verlinkungen sind Links, die von einer Unterseite auf eine andere Unterseite der gleichen Domain verweisen.
Interne Verlinkungen werden dazu genutzt, Crawlern die Struktur einer Webseite deutlicher zu machen und zu zeigen, welche Seiten thematisch miteinander verbunden sind. In unserem Beispiel wäre es etwa sinnvoll, innerhalb eines Silos einzelne Themen durch interne Links zu verbinden. So könne man Pute, Huhn und andere Geflügelsorten miteinander verlinken und jede Sorte auch wieder an die Kategorie-Seite für Geflügel anbinden.

Worauf sollte man bei internen Verlinkungen achten?

    • Thematisch sinnvoll verlinken: Interne Verlinkungen sollten nicht wild durcheinander gesetzt werden. Nur weil man aus Rindfleisch Gulasch machen kann, ist eine Verlinkung von Tomaten und Rind nicht direkt sinnvoll. Achten Sie bei der Suchmaschinenoptimierung auf logische Zusammenhänge und verlinken Sie Unterthemen primär innerhalb der Silos.

    • Nicht zu viel verlinken: Zu viele interne Verlinkungen können Crawler (und Nutzer) verwirren. Das Überthema Geflügel mit den Unterthemen Huhn, Pute usw. intern zu verlinken, ist sinnvoll. Vielleicht gibt es einen besonderen Bestseller unter den individuellen Produkten, auf den Sie schon in der Überkategorie hinweisen möchten (Stichwort Klicktiefe). Jedes einzelne Produkt aus dem Silo zu verlinken, ist hingegen verwirrend und wenig zielführend. Denken Sie bei der Suchmaschinenoptimierung darüber nach, ob die Verlinkung für Ihre Nutzer hilfreich ist und dazu beiträgt, die Struktur der Seite zu erklären.

    • An der richtigen Stelle verlinken: Eine interne Verlinkung aus dem Fließtext oder aus dem Header-Bereich wird stärker gewertet. Verlinken Sie im Footer, so ist das zwar auch wirksam, hat aber für Crawler keine so hohe Relevanz wie ein Verweis aus dem Content.

    • Mit den richtigen Keywords verlinken: Setzen Sie interne Links passend zu den verwendeten Begriffen im Text. Der Ankertext „Unsere Auswahl an Putenfleisch“ eignet sich viel besser zur Verlinkung auf die Unterkategorie „Pute“, als ein Ankertext wie: „viele weitere Geflügelsorten“.

Die Architektur Ihrer Webseite ist das Grundgerüst, auf dem Crawler ihre Analyse aufbauen. Wenn Sie im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung die hier aufgeführten Punkte berücksichtigen, machen Sie es für Google und andere Suchmaschinen möglich, Ihre Seite richtig zu verorten.

Mobile Only – Darauf sollten Sie bei der Suchmaschinenoptimierung achten

Mit immer leistungsfähigeren Smartphones, Tablets und anderen mobilen Endgeräten steigt auch die mobile Internetnutzung stetig an. Google hat darauf früh reagiert und auf Mobile First umgestellt. Das bedeutet, dass die mobile Version einer Seite die Grundlage für die Indexierung ist.

Teil der Suchmaschinenoptimierung ist damit immer auch Mobile SEO – und natürlich haben wir auch dazu das Wichtigste für Sie in unserem Guide zusammengefasst:

Was müssen Sie bei Mobile SEO beachten?

    • Responsives Webdesign: Das sogenannte responsive Design ermöglicht es, Ihre Webseite auf allen Endgeräten optimal darzustellen. Durch den modularen Aufbau einzelner Webseitenelemente kann der Aufbau immer an die Größe des verwendeten Bildschirms angepasst werden. So ist Ihre Webseite sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Handy gut bedienbar.

    • AMP einrichten und verwenden: Mit AMP (Accelerated Mobile Pages) bietet Google die Möglichkeit, besonders wichtige Seiten so zu konfigurieren, dass diese schneller mobil verfügbar sind. Prüfen Sie, ob diese Maßnahme für Sie geeignet ist.

    • Crawling, Ladezeiten und Co.: Im Endeffekt gelten für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer mobilen Webseite die gleichen Regeln, wie für die stationäre Seite. Crawlbarkeit, Ladezeit, fehlerfreie Darstellung und mehr – das alles muss auch für eine mobile Seite überprüft und gegebenenfalls optimiert werden.
      Tipp: Google selbst bietet die Möglichkeit, die Mobilfreundlichkeit Ihrer Webseite zu prüfen. Nutzen Sie hierzu folgendes Tool: https://search.google.com/test/mobile-friendly

    • User Experience: Denken Sie daran, dass Nutzer unterwegs wenig Zeit haben und auch auf der mobilen Seite schnell und einfach das erhalten möchten, was sie suchen. Für eine erfolgreiche mobile Webseite ist eine optimierte User Experience unerlässlich!
      Denken Sie dabei auch an den Content: Sind alle Videos abspielbar? Sind Texte gut lesbar? Diese und viele andere Fragen sollten Sie für Ihre Suchmaschinenoptimierung beantworten.

Wer im Netz erfolgreich sein will, kann heute auf eine mobile Seite nicht mehr verzichten. Achten Sie darum im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung darauf, dass diese einwandfrei funktioniert und gängigen SEO-Richtlinien entspricht.

Content – Starke Inhalte für eine wirksame Suchmaschinenoptimierung

Wenn Sie sich mit dem Thema Content im Web befassen, lesen Sie früher oder später den Satz „Content is king!“.
Auch wenn man den Spruch schon tausendmal gehört hat: Damit lässt sich die Relevanz, die hochwertige Inhalte für den Erfolg einer Webseite haben, gut zusammenfassen. Google verlässt sich bei der Einordnung und Bewertung von Webseiten immer stärker auf Informationen, die aus dem Content gewonnen werden.

Was ist Content?

Content bedeutet übersetzt „Inhalt“ und bezeichnet im Internet alle Arten von Inhalten, also Texte, Videos, Bilder, Grafiken und mehr.

Grundlegend ist alles Content, was Information vermittelt. Texten kommt dabei eine besonders wichtige Rolle zu, denn sie werden von den Suchmaschinen sehr genau analysiert.

Die Content-Optimierung ist ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung. Grundlegend erfolgt diese in vier Schritten:

  • Analyse
  • Strategie
  • Optimierung bzw. Erstellung
  • Content-Design
  • Trend 2019: User-Intent
  • Trend 2019: Featured Snippet & Voice Search

1. Analyse – Content Audit & Co.

Im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung prüfen Sie nicht nur, wie die Webseite technisch und strukturell aufgestellt ist. Auch über die vorhandenen Inhalte sollten Sie sich einen klaren Überblick verschaffen. Hierzu ist ein Content Audit sinnvoll.

Was ist ein Content Audit?

Bei einem Content Audit wird eine exakte Aufstellung über alle Inhalte auf einer Webseite angefertigt. Je nach Größe der Webseite kann die Übersicht sehr umfangreich ausfallen und daher viel Zeit in Anspruch nehmen. Ziel ist es, am Ende des Content Audits genau zu wissen, welcher Content auf der Webseite existiert.

Mit dem Content Audit allein ist es jedoch noch nicht getan. Wichtig für das weitere Verfahren und die zielgerichtete Suchmaschinenoptimierung ist auch eine Analyse dazu, ob der vorhandene Content nach aktuellen SEO-Maßstäben optimiert ist und User anspricht.
Welche Content-Seiten ziehen Besucher an und sorgen für eine lange Verweildauer? Welche Content-Seiten weisen demgegenüber eine hohe Absprungrate auf? Diese Fragen sollten für die wichtigsten Unterseiten durch eine Analyse beantwortet werden. Hierzu lassen sich viele der oben angesprochenen SEO-Tools einsetzen.

Folgende Daten sollten im Content Audit vermerkt werden:

  • URL
  • Textsorte (Blogtext, Kategorie Text, Wissens-Beitrag, Produkttext usw.)
  • Erstellungsdatum
  • Daten zu Überarbeitungen (falls vorhanden)
  • Interne Verlinkungen
  • Meta-Daten

2. Strategie – Was wollen Sie mit Ihrem Content erreichen?
Wenn Sie eine schlüssige Strategie für Ihre Suchmaschinenoptimierung entwickelt haben, dann ist hier nicht mehr viel zu tun. Sie haben wichtige Keywords identifiziert und wissen genau, welche Themen Ihre Texte behandeln sollten. Auch Ihre Planung der Webseiten-Architektur (Silos usw.) sorgt für Klarheit in Sachen Content-Strategie.

Grundlegend gilt für die Content Strategie:

    • Das stimmige Gesamtkonzept:
      Ihre Inhalte müssen zum Gesamtkonzept Ihrer Webseite passen. Bieten Sie auf Ihrer Webseite hochspezifische Informationen, so sollte der Content dies auch durch Ton, Ansprache der Leser, Informationsgehalt usw. vermitteln.

    • Die Zielgruppe:
      Ihre Inhalte müssen zu Ihrer Zielgruppe und deren Interessen passen. Jeder Text, jedes Video und jedes Bild richtet sich an ganz spezifische User, die auf der Suche nach Ihnen und Ihrem Angebot sind. Finden Sie heraus, worauf es Ihrer Zielgruppe ankommt, und beantworten Sie mit Ihrem Content wichtige Fragen und Bedürfnisse.

    • Der Wettbewerb:
      Schauen Sie sich auch an, was Ihre Mitbewerber Usern liefern. Sie erkennen so, wo Sie Content-Lücken schließen müssen und was Sie Usern bieten müssen, um Ihre Konkurrenz zu übertreffen.

    • Verkaufen, informieren, oder...?
      Ihre Inhalte müssen genau auf Ihre unternehmerischen Ziele ausgerichtet sein. Wenn das Hauptziel Ihrer Webseite darin besteht, Leads zu generieren, dann sollte auch Ihr Content das unterstützen.
      Gleiches gilt für andere Ziele. Wer informieren will, braucht informative Texte, wer verkaufen will, braucht anregende Texte usw. Natürlich können verschiedene Unterseiten auch unterschiedliche Ziele verfolgen. Richten Sie Ihren Content immer auf das spezifische Ziel der Seite aus, auf der er zu finden ist.

3. Optimieren und erstellen: So entsteht Content, der für eine Suchmaschinenoptimierung geeignet ist

Auf Basis von Content Audit und Content-Strategie entscheiden Sie nun, welche Texte Sie auf Ihrer Webseite neu erstellen oder nach SEO-Kriterien überarbeiten. Dabei gibt es verschiedene Aspekte zu beachten. Keine Sorge, auch hier haben wir eine Checkliste für Sie vorbereitet, zunächst müssen wir allerdings auf einen wichtigen SEO Trend 2019 eingehen, der sich maßgeblich auf Ihren Content auswirkt: den User-Intent.

Trend 2019: User-Intent als Maßstab für Content-Marketing 2019

Sucht man nach dem Keyword "Badesalz", so versucht Google bei den Ergebnissen drei unterschiedliche Suchintentionen zu bedienen. 

user intent navigational

Navigational

user intent informational

Informational

user intent transactional

Transaktional

Google beschäftigt sich vornehmlich mit einer Frage: Was wollen User wirklich? Der sogenannte User-Intent (oder auch Search-Intent) – also das Bedürfnis hinter der Suchanfrage – ist für die Suchmaschine der heilige Gral.

Wer versteht, was User mit einer Anfrage wirklich wollen, kann die bestmöglichen Suchergebnisse präsentieren. Mit der Weiterentwicklung der Google KI RankBrain (dazu später mehr) kommt Google diesem Ziel in den letzten Jahren immer näher. Mittlerweile hat wohl jeder schon einmal auf gut Glück eine vage Suchanfrage gestartet und war dann überrascht, dass Google tatsächlich wusste, was gemeint war. Hier haben Sie die Google KI in Aktion erlebt – und im besten Fall natürlich auch eine gelungene Content Optimierung.
Der User-Intent steht im Zentrum Ihrer Content-Erstellung. Mit Ihrem Text geben Sie immer Antwort auf eine spezifische Suchanfrage, sodass auch Sie sich genau überlegen müssen, was Ihre Leser wirklich wollen. Möchten sie informiert oder unterhalten werden? Suchen Sie ein spezifisches Produkt? Je genauer Sie bei der Planung über den User-Intent Bescheid wissen, umso besser können Sie Ihre Inhalte daran anpassen.

Schritt Nummer 1 für jede Content-Erstellung oder –Optimierung ist also: Finden Sie den User Intent hinter Ihrem Thema/Keyword.

Wie findet man den Search-Intent für ein Keyword heraus?

Schauen Sie sich z.B. die ersten Platzierungen zu diesem Keyword genauer an. Nutzen Sie hierfür ein SEO-Tool oder startpage.com, damit Sie Google Ergebnisse erhalten, die nicht auf Basis Ihrer Suchhistorie personalisiert sind.
Ranken eher Webseiten mit einem informativen Fokus oder geht es um eine Dienstleistung? Anhand dieser kurzen Analyse können Sie in der Regel schnell entscheiden, wie der Search-Intent für Ihr Thema ausfällt.

Nachdem Sie Schritt Nummer 1 auf dem Weg zum perfekten SEO-Content gemacht haben, geht es jetzt mit Schritt Nummer 2 weiter:  

So schreiben Sie guten Content – Auf diese Punkte müssen Sie achten

    • Content mit Mehrwert: Nicht nur Suchmaschinen wie Google, sondern auch User schätzen es sehr, wenn Texte nicht nur Lückenfüller sind, sondern viele Informationen vermitteln. Schreiben Sie Ihre SEO-Texte daher immer für den Leser, d.h. gehen Sie mit Ihren Inhalten auf die Bedürfnisse ein, die hinter der Suchanfrage stehen. Suchmaschinen analysieren Texte heute sehr genau und können feststellen, ob es sich um inhaltslose Worte oder um einen SEO-Text mit echtem Mehrwert handelt. Sie können natürlich auch eine Agentur beautragen, Ihre Texte schreiben zu lassen.

    • Einzigartiger Content: Jeder Text im Web muss unique, also absolut einzigartig sein. Ist dies nicht der Fall oder sind Inhalte gar von anderen Seiten kopiert bzw. nur leicht abgewandelt, so wird dies Google negativ auffallen.

    • Keywording: Mit Keywording im Rahmen Ihrer Suchmaschinenoptimierung haben Sie bereits den wichtigsten Schritt zum perfekten Content getan. Wenn Sie herausgefunden haben, welche Schlüsselbegriffe für einzelne Themen und Unterseiten relevant sind, können Sie diese als Haupt-Keywords für Ihren Text festlegen.
      Keywords sollten an prominenten Stellen im Text verwendet werden (z.B. in den Überschriften, zu Beginn von Absätzen usw.) und sollten mit einer inhaltlich sinnvollen Häufigkeit vorkommen.
      Achten Sie darauf, dass Angaben zur sogenannten Keyword-Dichte nicht mehr zeitgemäß sind! Viel ausschlaggebender als eine KW-Dichte von 2% (früher waren es sogar 4%, was heute schnell als Spam gelten kann) sind verwandte und themenrelevante Begriffe, die thematisch zum Keyword gehören, und darum auf ganz natürliche Weise in einem Text zu diesem Thema vorkommen sollten.

    • WDF*IDF: Eine Methode, mit der Sie wichtige Begriffe rund um ein Hauptkeyword identifizieren, ist die WDF*IDF Analyse. Diese basiert auf einer Formel, die den Content der zu einem Keyword bestplatzierten Webseiten untersucht und herausfindet, welche Begriffe diese Seiten besonders häufig nutzen.
      Eine WDF*IDF Analyse gibt eine Richtung für den Inhalt Ihres Textes an, sollte aber nicht Ihr einziger Fokus bei der Content-Erstellung sein. Verwenden Sie nur WDF*IDF Terme, die zum Thema Ihres Textes passen, und achten Sie bei der Häufigkeit ihrer Verwendung darauf, dass der Text gut lesbar bleibt.

    • Das richtige Sprachniveau: Im Netz möchten wir Informationen schnell und unkompliziert erhalten. Daher erwarten User in der Regel einen leicht zugänglichen Sprachstil. Wer zu komplex formuliert, kann seine Leser schnell überfordern und riskiert damit hohe Absprungraten. Achten Sie bei Ihrem Content also auf ein passendes Sprachniveau für Ihre Zielgruppe. Ein gängiger Richtwert für den Otto-Normal-Leser: Ab mehr als einem Nebensatz wird es kritisch.

    • Leserfragen beantworten: Moderner Content soll Usern schnell und direkt ihre Fragen zu bestimmten Themen beantworten. Recherchieren Sie darum für Ihren SEO Text die häufigsten Nutzerfragen und beziehen Sie diese mit in Ihren Content ein.

    • Textsorte, Ansprache & Ton: Kategorie-Text, Blogbeitrag oder Produktbeschreibung – das sind nur einige Beispiele für Textsorten, die Sie im Internet nutzen können. Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung sollten Sie sich bei der Erstellung und Optimierung von Content daher immer auch fragen: Welche Textsorte ist für meinen Inhalt am besten geeignet?
      Eng verbunden mit der Wahl der richtigen Textsorte ist die Ansprache. Wollen Sie die User mit „Sie“ oder „Du“ ansprechen, also seriöse Distanz aufbauen, oder eine direkte, freundliche Verbindung herstellen?
      Auch der Ton der Texte spielt hier eine wichtige Rolle. Wollen Sie Wissen für Ihre Leserschaft eher locker verpacken, oder möchten Sie dezidierte Inhalte produzieren, die den Anforderungen eines Fachpublikums gerecht werden?
      Achten Sie immer darauf, dass Sie für Ihre SEO-Texte diese drei Faktoren optimal auf Ihre Zielgruppe abstimmen.

    • Textlänge: Wie lang sollte ein guter SEO-Text sein? Darauf gibt es leider keine ganz klare Antwort. Suchmaschinen wie Google achten eher darauf, ob ein Text wirklich informationsreich ist. So kann auch ein Text von 800 Wort Länge überzeugen. Wer jedoch auf ein sehr hart umkämpftes Keyword optimiert, wird einen ausführlichen Text mit allem nur erdenklichem Wissen schreiben, der durchaus die 2.000 Wort Marke überschreiten kann (man spricht hier von Pillar-Texten).

    • Textaufbau: Einleitung, Hauptteil und Schluss – die Struktur Ihrer Texte sollte immer klar und sinnvoll sein. Dabei ist ganz egal, ob Sie komplexe Themen aufarbeiten oder eine kurze Produktbeschreibung erstellen: Sie müssen Ihren Content logisch aufbauen, damit User und Suchmaschinen sich zurechtfinden.

Trend 2019: Texte auf Featured Snippets & Voice Search optimieren

Neben der steigenden Bedeutung des User Intent gibt es einen weiteren SEO Trend, der für Ihren Content im Jahr 2019 wichtig wird: die Optimierung auf sogenannte Featured Snippets und Voice Search Anfragen.

Was sind Featured Snippets?

Sogenannte hervorgehobene Snippets sind Info-Kästen und andere Info-Elemente, mit denen Google direkt in den SERPs Informationen bereitstellt, die zu einer Suchanfrage passen.
Hierbei kann es sich um Antworten auf Fragen, den aktuellen Wetterbericht, eine Auflistung von Produkten und viele andere Informationen handeln. Google setzt Featured Snippets verstärkt ein, um Usern auch ohne den Klick auf eine Webseite die Antwort auf ihre Suchanfrage zu geben. Der Inhalt der Featured Snippets ist dabei nicht von Google selbst erstellt, sondern wird von Webseiten übernommen, die dann auch im Info-Element verlinkt sind.


Wer mit einem Featured Snippet angezeigt wird, steht also noch über den restlichen Suchergebnissen auf der sogenannten Position Zero. Aber wie erreichen Sie diese begehrte Position mit Ihrem Content?

Tatsächlich gibt es keine Methode, die Ihnen ein Featured Snippet garantiert. Allerdings gibt es durchaus die Möglichkeit, Teile Ihres Contents so zu optimieren, dass die Chance erheblich steigt:
Wie optimiert man für Featured Snippets?

    • Potential für Featured Snippets finden
      Gute Chancen auf die Position Zero ergeben sich überall dort, wo es ein Featured Snippet zu einem Keyword gibt, auf das Sie schon ranken. Allgemein stammen ca. 99,5% aller Snippets von Seiten, die unter den Top 10 zu finden sind.

    • Snippet Text optimieren
      Sie haben ein passendes Keyword gefunden, jetzt können Sie spezifische Textstellen für das Featured Snippet optimieren. Am einfachsten ist es, mit dem Snippet eine Antwort auf eine häufige Frage zu liefern. Recherchieren Sie also gezielt Fragen zu Ihrem Keyword und beantworten Sie diese in Ihrem Text. Schreiben Sie die Frage wörtlich als H2 oder H3 aus und beantworten Sie sie mit 40 bis 60 Worten (optimale Snippet-Länge).

    • Für andere Snippet Arten optimieren
      Sie können nicht nur mit einem Textauszug unter den Featured Snippets auftauchen, sondern auch mit Listen und Tabellen. Diese müssen Sie dazu ebenfalls optimieren. Bei Listen sollten Sie z.B. darauf achten, dass jedes Listen-Item als H2 oder H3 formatiert ist.

Die Optimierung auf die Position Zero ist nicht der einzige SEO Trend 2019, der sich auf die Gestaltung Ihres Contents auswirkt. Auch die sogenannte Voice-Search Optimierung sollten Sie nicht vernachlässigen.

Was ist Voice Search?
Voice Search – zu Deutsch Sprachsuche – bezeichnet alle Suchanfragen, die über Dienste wie Siri, Alexa und andere Smart-Devices mit Sprachfunktion direkt per Stimmeingabe gestellt werden.
Wie optimiert man auf Voice Search?

    • Hohes Ranking
      Auch hier gilt: Wer schon unter den Top 10 rankt, hat bessere Chancen, mit seinem Content auch als Voice-Search Ergebnis ausgespielt zu werden. Vor allem die ersten drei Positionen sind erfolgsversprechend.

    • Featured Snippets
      Wer mit mehreren Featured Snippets in den Suchergebnissen auftaucht, hat ebenfalls gute Karten bei der Voice Search. Optimieren Sie auf das eine, so optimieren Sie damit also immer auch auf das andere.

    • User-Fragen im Content
      Genauso wie bei den Featured Snippets lohnt es sich auch bei der Voice Search Optimierung, konkrete Fragen in seinen Text aufzunehmen und diese kurz und bündig zu beantworten.

4. Content Design: So sehen gute Texte aus
Inhalte im Web müssen auf den ersten Blick überzeugen. Anders als in einem Buch liest niemand einen SEO-Text ganz geradlinig von links nach rechts oder von oben nach unten. Auf dem Bildschirm ist das zu anstrengend und kostet zu viel Zeit. Daher springt das Auge von Highlight zu Highlight. In der Fachsprache nennt man das „skimmen“. Der Textaufbau sollte das Skimmen also unterstützen.

Die Gestaltung von Content im Web spielt damit eine wichtige Rolle für die Suchmaschinenoptimierung. Ist für User auf den ersten Blick erkennbar, ob sie auf Ihrer Seite fündig werden, so bleiben sie länger und informieren sich eingehender.
Worauf sollten Sie beim Content Design achten?

    • Verwenden Sie Überschriften und Zwischenüberschriften
      Nutzen Sie diese Elemente, um wichtige Kernaussagen in den Vordergrund zu rücken oder um dem Leser auf einen Blick klar zu machen, was ihn im folgenden Textabsatz erwartet.

    • Machen Sie Ihre Texte sichtbar
      Texte sollten immer ohne User-Interaktion sichtbar sein. Sie dürfen also nicht hinter Tabs oder „Mehr-Lesen“ Buttons „versteckt“ werden. Google nimmt in diesem Fall an, dass der Content nicht relevant ist. So kann auch der beste SEO Text seine volle Wirkung nicht entfalten.

    • Verwenden Sie Aufzählungen
      Aufzählungen vermitteln Informationen besonders schnell und gebündelt. Sie machen es Usern noch leichter, wichtige Tipps, Produkteigenschaften oder Vorteile auf einen Blick zu erfassen.

    • Bauen Sie Videos, Grafiken und Bilder ein
      Lange Fließtexte sind im Web nicht leserfreundlich. Durchbrechen Sie die visuelle Monotonie aus Worten mit sinnvoll gesetzten Akzenten, z.B. Bildern, Videos und Grafiken. Besonders praktisch an Videos: Sie halten User länger auf Ihrer Seite und vermitteln Information noch einmal auf einer direkteren Ebene.

    • Schreiben Sie keine zu langen Absätze
      Zu lange Absätze schrecken ab und machen das Lesen auf dem Bildschirm zur Qual. Besser ist es, Sie teilen Ihren Text in kurze Absätze mit einem jeweils klaren Thema. Diese können bei der Gestaltung der Webseite auch besser angeordnet werden und lassen sich z.B. für ein responsives Design gut nutzen.

Hochwertiger, einzigartiger Content, der perfekt auf die Lesegewohnheiten im Netz abgestimmt ist: Wenn Sie im Rahmen Ihrer Suchmaschinenoptimierung genau das bereitstellen, werden Sie nicht nur Ihre Zielgruppe, sondern auch die Suchmaschinen überzeugen. Am Ende geht es vor allem um eines: Qualität! Lassen Sie sich bei der Optimierung und Erstellung Ihrer Texte also Zeit und wenden Sie sich an einen Profi, sofern Sie nicht selbst zum Texter geboren sind.

3. Schritt: Offpage Optimierung – So wird Ihre Seite im Web gestärkt

Die Onpage Optimierung widmet sich Ihrer Webseite selbst. Bei der Offpage Optimierung kommt es nun darauf an, sie im Netz stark zu positionieren. Dafür gibt es vor allem ein Mittel: den Backlinkaufbau.

Was genau Backlinks sind, haben wir weiter oben schon erklärt. Jetzt wollen wir uns genau anschauen, wie Sie diese Empfehlungen von anderen Webseiten erreichen.

Das wichtigsten Backlinkaufbau Strategien

    • Content-Seeding: Vernetzung durch Blogger und Portale
      Für einen themenrelevanten Backlink gibt es nichts besseres, als die Verbindung zu einer Seite, die sich mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung befasst. Vor allem Blogs und Wissens-Portale sind hier eine gute Anlaufstelle. Suchen Sie im Web gezielt nach Bloggern und anderen Webseiten, auf denen für Sie relevante Themen besprochen werden. Haben Sie eine Auswahl von hochwertigen und gut besuchten Seiten getroffen, nehmen Sie Kontakt auf. Wie im klassischen PR können Sie auf spannende Beiträge von Ihrer eigenen Seite (z.B. Ratgeber Texte, Ihren Blog, von Ihnen erstellte Erklärvideos oder –grafiken) verweisen. So zeigen Sie Expertise und haben die Chance darauf, einen inhaltlich hochwertigen und themenrelevanten Backlink zu generieren.

    • Expertenwissen zeigen: Vernetzung durch Repräsentation
      Sie wissen in Ihrem Metier gut Bescheid? Dann können Sie das demonstrieren. Zunächst natürlich auf Ihrer eigenen Seite, aber mit der richtigen Vernetzung auch auf anderen Seiten. Ähnlich wie beim Content Seeding geht es hier darum, mit dem eigenen Wissen auf themenrelevanten Webseiten Präsenz zu zeigen. Dies geht in Form von Gastbeiträgen oder Interviews, die Sie - ähnlich wie den schon von Ihnen erstellten Content - gezielt anbieten können.

    • Forenmarketing: Weisen Sie Ihre Zielgruppe auf sinnvolle Angebote hin
      Achten Sie darauf, wo Ihre Zielgruppe vielleicht nach Ihnen sucht. Viele User stellen in Foren einschlägige Fragen oder bitten direkt um Empfehlungen. Hier können Sie mit einem Link direkt auf Ihre Angebote hinweisen. Achten Sie allerdings darauf, dass diese Linkbuilding-Maßnahme nicht in offensive Werbung ausartet – das sehen Forenbetreiber nämlich nicht gern. Sofern Sie einen sinnvollen Hinweis liefern können, der zum Problem des jeweiligen Nutzers passt, können sie diese Methode allerdings durchaus einsetzen.

Social Signals – Wie wichtig ist Social Media in der Suchmaschinenoptimierung?

Auch Social Signals (oder soziale Signale) spielen eine Rolle in der Suchmaschinenoptimierung und sollen daher an dieser Stelle kurz behandelt werden.

Was sind Social Signals?

Als soziale Signale bezeichnet man jede Interaktion, die über Soziale Medien mit Ihrer Seite stattfindet. Das kann z.B. bedeuten, dass jemand einen Beitrag über Twitter, Facebook, Instagram und Co. teilt oder unter einem Beitrag auf Ihrer Webseite kommentiert.

Soziale Signale wirken sich wenn überhaupt nur indirekt auf das Ranking aus, denn sie werden nicht genau von den Suchmaschinen gezählt und analysiert. Besteht jedoch eine hohe Interaktion mit bestimmten Unterseiten, so kann dies darauf hinweisen, dass der enthaltene Content sehr beliebt ist. Das ist für Google wiederum interessant.

Wer auf Nummer sicher gehen und auch über soziale Netzwerke Marketing betreiben möchte, sollte die Generierung von Social Signals auf jeden Fall mit in die Suchmaschinenoptimierung einbeziehen.

Schritt 4: ControllingErfolg muss messbar sein

Wie zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung ist auch nach der Umsetzung aller initialen Maßnahmen immer eine genaue Analyse notwendig. Sie hat das Ziel, den Erfolg der durchgeführten Maßnahmen zu überprüfen.

Beim sogenannten Controlling wird auf Basis der früher zusammengestellten Daten klar, ob die Optimierung erfolgreich verlaufen ist, ob es irgendwo Probleme gibt und ob an bestimmten Stellen noch Potenzial ungenutzt geblieben ist.

Wie funktioniert Controlling im SEO?

Auch für das Controlling werden spezifische SEO Tools eingesetzt. Diese geben Aufschluss darüber, wie die Webseite sich entwickelt, und ob offensichtliche Fehler durch die Suchmaschinenoptimierung behoben wurden.

Was genau kontrolliert wird, haben Sie bereits am Anfang durch die Zielsetzung der Optimierung festgelegt. Typische KPIs, die sich jetzt überprüfen lassen, sind:

  • Erhöhte Sichtbarkeit
  • Gesundes Backlink-Netzwerk (Beseitigung schädlicher Backlinks)
  • Erhöhte Reichweite
  • Rankingverbesserung zu spezifischen Suchbegriffen
  • Verkürzte Ladezeit
  • Verringerte Absprungrate
  • Höhere Conversion-Rate

Achten Sie beim Controlling darauf, dass einige Optimierungsmaßnahmen erst nach einiger Zeit ihre volle Wirkung entfalten. Wollten Sie beispielsweise mit einem hart umkämpften Short-Tail Keyword auf der ersten Seite gefunden werden, kann dies Monate dauern. Behobene Fehler oder Verbesserungen am Code der Seite machen sich demgegenüber schneller bemerkbar.

Ganz egal, ob Sie die Suchmaschinenoptimierung selbst durchgeführt haben oder ein Profi alle nötigen Schritte für Sie übernommen hat: Am Ende werden die Zahlen nicht lügen – vor allem, wenn Sie Ihre Erfolgs-Ziele von Anfang an klar definiert haben.

Unser Fazit zum Ablauf der Suchmaschinenoptimierung: Die Optimierung ist nie vollendet!

Wer sich mit dem Internet befasst, wird sehr schnell feststellen: Hier bleibt nichts, wie es ist. Alles kann sich von einem Tag auf den anderen verändern – auch die Rankingfaktoren der Suchmaschinen.

Zahlreiche Google Updates haben in der Vergangenheit bewiesen, dass die Maßnahmen, die heute für Ihr Ranking entscheidend sind, morgen schon keine Bedeutung mehr haben können. Dafür könnten ganz neue oder bisher nicht so schwer gewichtete Rankingfaktoren auftauchen. Ob die Veränderungen klein oder groß sind: Sie sind für SEOs Teil des Alltags und darum gilt der Leitspruch: „Eine Suchmaschinenoptimierung ist nie abgeschlossen.“.

Wer seine Seite langfristig im Netz stärken will, muss nicht nur entsprechend langfristig denken, sondern auch langfristige Arbeit einplanen. Immer wieder sollten zentrale Ergebnisse per Monitoring und Controlling überprüft werden und einzelne Maßnahmen sollen je nach Bedarf erneut durchgeführt werden. Nur so können Sie dauerhaft das erhalten, was Sie mit der Suchmaschinenoptimierung erreicht haben.  

III. Google RankBrain, KI & SEO: Wie optimiert man für eine Google KI?

Das Jahr ist noch jung, allerdings bringt 2019 schon jetzt viele Veränderungen im Bereich SEO. Zu den wohl wichtigsten Trends, die wir in diesem Jahr und auch darüber hinaus beobachten werden, gehört die Weiterentwicklung des Google RankBrains und anderer KIs, mit denen die Suchmaschine noch besser in der Lage sein wird, Webseiten einzuordnen sowie zu bewerten.
Die Intention ist klar: Künstliche Intelligenzen sollen lernen, wie man eine Webseite versteht und wie man erkennt, ob es sich um die richtige Antwort auf die Suchanfrage der Nutzer handelt. Dabei lernen künstliche Intelligenzen selbstständig. Sie bauen Ihr Wissen stetig aus und können sich an Veränderungen leicht anpassen. Nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung ist die Verwendung von KIs die Zukunft.

Für einen SEO Ratgeber 2019 ist es unerlässlich, auch auf dieses Thema einzugehen und alle wichtigen Fragen rund um die Suchmaschinenoptimierung und den Einsatz von KIs zu beantworten:

  • Was ist Google RankBrain?
  • Wie funktioniert die Google KI (und wie funktionieren andere KIs)?
  • Suchmaschinenoptimierung für KIs: Darauf sollten Sie achten

Was ist Google RankBrain?

Vielfach wird das Google RankBrain auch als Rankingfaktor bezeichnet, der sich vor allem mit der Relevanz von Webseiten für die jeweilige Suche befasst.

Seit RankBrain 2015 eingeführt wurde, hat sich die KI stark bemerkbar gemacht. Mit ihr wurde es für Google leichter, auch nie zuvor gestellte Suchanfragen zu verstehen und Long-Tail Anfragen richtig einzuordnen. Auch hat die KI gelernt, Umgangssprache oder regionale Sprachbesonderheiten richtig zu interpretieren. Die Verarbeitung von Fragen, die über Sprachfunktionen in Smartphones und anderen Geräten eingehen, werden ebenfalls von der KI bearbeitet.

Kurzum: Google RankBrain ist eine KI, die langsam aber sicher immer besser lernt, was Menschen mit ihren Suchanfragen wirklich meinen, damit Google die bestmöglichen Antworten darauf liefern kann.

Wie funktioniert die Google KI? (Und wie funktionieren andere KIs in der Suchmaschinenoptimierung?)

Wie genau RankBrain funktioniert, ist natürlich nicht bekannt. Allerdings gibt es klare Hinweise auf die Arbeitsweise der Google KI. Erst vor kurzem hat sich Google Mitarbeiter Gary Illyes zum Thema RankBrain geäußert, und die KI selbst so definiert:

“RankBrain is a PR-sexy machine learning ranking component that uses historical search data to predict what would a user most likely click on for a previously unseen query. (...) It is a really cool piece of engineering that saved our butts countless times whenever traditional algos were like, e.g. “oh look a “not” in the query string! let’s ignore the hell out of it!”, but it’s generally just relying on (sometimes) months old data about what happened on the results page itself, not on the landing page.“
Quelle( https://www.reddit.com/r/TechSEO/comments/ao3fmk/i_am_gary_illyes_googles_chief_of_sunshine_and/)

RankBrain nutzt also historische Suchdaten, um eine Vorhersage darüber zu treffen, worauf ein Nutzer bei einer bisher noch nicht gestellten Suchanfrage wohl klicken würde. RankBrain verwendet hierfür gesammelte Daten, die zeigen, was in der Vergangenheit auf der Suchergebnisseite passiert ist. So lernt die KI auf Erfahrungsbasis, Suchanfragen besser zu verstehen. Mit einer riesigen Masse an Daten kann RankBrain auf diese Weise selbst kleine Unterschiede in der Formulierung von Suchanfragen berücksichtigen.
User Intent: Die KI findet heraus, was Nutzer wollen

Wie sieht es mit dem User Intent einer Suchanfrage aus? Auch das kann Google RankBrain herausfinden. Wenn User, die nach dem Begriff „SEO“ gesucht haben, in der Vergangenheit Ergebnisse anklickten, die eine Leistung bieten, dann zieht die KI daraus Rückschlüsse auf die allgemeine Such-Intention hinter dem Begriff. Somit werden in den SERPs Ergebnisse ausgespielt, die dieser Suchintention entsprechen. Für die Suchmaschinenoptimierung ist die Weiterentwicklung von RankBrain und anderen Google KIs damit ein zentrales Thema.

Wie funktionieren KIs grundlegend?

RankBrain funktioniert wie jede andere KI: Sie sammelt Daten und trifft auf dieser Basis Entscheidungen. Die Entscheidungen folgen einem zentralen Ziel. Im Fall der Google KI lautet dies, dem User die bestmöglichen Antworten auf seine Suchanfragen zu liefern.

Um herauszufinden, wie das möglich ist, schaut sich die KI eine definierte Datenbasis an. Im Falle von RankBrain also unter anderem das Verhalten von Usern bei bestimmten Suchanfragen. Die analysierten Daten werden dazu genutzt, Schlüsse auf zukünftiges Verhalten zu ziehen.

Die KI macht so Vorhersagen – und je mehr Daten zur Verfügung stehen, umso genauere Vorhersagen kann die KI treffen. Besonders praktisch an der künstlichen Intelligenz: Sobald sich die Datenbasis ändert oder die KI feststellt, dass sie einen Fehler gemacht hat, kann sie ihr Vorgehen sofort korrigieren.

Google RankBrain ist nicht die einzige KI Lösung, die Google einsetzt, um Webseiten besser zu verstehen und Usern die bestmöglichen Suchergebnisse zu liefern. Auch Programme wie Googles Natural-Language-Processing API (ein Analysetool für Sprache) sind dafür gedacht, auf die Dauer Suchanfragen genauso gut zu verstehen, wie ein Mensch es könnte.

Suchmaschinenoptimierung für KIs: Darauf sollten Sie achten

Wie kann man für Google RankBrain und andere KIs optimieren? Wie ist es überhaupt möglich, eine Suchmaschinenoptimierung so durchzuführen, dass sie gezielt auf die Eigenheiten von KIs eingeht?

So gern wir sie Ihnen auch geben würden: Eine hundertprozentig klare Antwort gibt es auf diese Frage nicht. Allerdings lassen sich im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung durchaus sinnvolle Strategien absehen.

Wir haben für Sie zusammengefasst, worauf Sie bei einer Suchmaschinenoptimierung 2019 (und darüber hinaus) in Bezug auf die Weiterentwicklung von KIs achten sollten:

    • User Intent stärker einbeziehen
      Welches Interesse steht hinter einer Suchanfrage? Wollen User etwas kaufen (transactional intent), sich informieren (informational intent) oder möchten Sie an einen bestimmten Ort gelangen (navigational intent)? Indem Sie bei der Optimierung Ihrer Webseite (vor allem im Bereich Content) darauf achten, auf den User Intent hinter der für Sie relevanten Suchanfrage einzugehen, machen Sie Ihre Website auch in den Augen der KI attraktiv für die Positionierung in den SERPs. 

 

    • User-Fragen und Bedürfnisse beantworten
      Wie oben beschrieben schaut sich RankBrain an, wie Nutzer mit einer Seite in den SERPs interagiert haben. Ein langes Verbleiben auf Ihrer Seite (auch Dwell-Time genannt), ist ein Indikator dafür, dass sie bei Ihnen gefunden haben, was sie suchten. Kehrten die Nutzer schnell zu Google zurück, um ein anderes Suchergebnis anzuwählen, so bot Ihre Seite nicht die passende Antwort. Beziehen Sie darum ganz konkret die Fragen und Bedürfnisse Ihrer Nutzer für die Suchmaschinenoptimierung mit ein. Durch einschlägigen und User-Intent-optimierten Content sowie durch eine gute User-Experience sorgen Sie dafür, dass die Interaktion mit Ihrer Webseite der KI klares Interesse signalisiert. 

 

    • Themen sachgemäß behandeln
      Wer viele Informationen liefert, der hat eine gute Chance, Nutzern ihre Fragen zu beantworten. Achten Sie darum darauf, Themen für Ihre Unterseiten umfangreich und sinnvoll zu behandeln. Schreiben Sie bei allgemeinen Suchanfragen Pillar-Texte, die alle Fragen rund um ein bestimmtes Thema abdecken oder geben Sie ganz spezifische, inhaltsstarke Antworten auf ebenso spezifische Suchanfragen.

 

    • Für Menschen optimieren
      Unser letzter Tipp für eine Suchmaschinenoptimierung für KIs wirkt nur auf den ersten Blick widersprüchlich: Optimieren Sie Ihre Webseite und alle dazugehörigen Inhalte nicht primär für die Suchmaschinen, sondern für Ihre Nutzer. Warum ist diese Strategie erfolgreich? Google selbst verfolgt mit dem Einsatz von RankBrain und anderen KIs das Ziel, die menschliche Komponente der Arbeit, die für den Erfolg der Suchmaschine nötig ist, zu ersetzen. RankBrain und Co. sollen die Suchanfrage in all ihren Feinheiten verstehen können.

 

Ein Blick in die Vergangenheit verdeutlicht diesen Punkt: Bevor es Suchmaschinen wie Google gab, die das Netz nach neuen Webseiten durchsuchten, um sie zu indexieren, zu analysieren und einzuordnen, gab es sogenannte Webkataloge.
Diese wurden von Menschen geführt, die neue Webseiten sammelten (man konnte diese auch selbst einreichen), sich anschauten, bestimmten Themengebieten zuordneten und auch bewerteten. Diese Methode war lange erfolgreicher als die automatische Suchmaschine, denn sie lieferte bessere Ergebnisse. Erste Vorläufer von Google waren noch nicht in der Lage, Webseiten so gut zu verstehen, wie die Mitarbeiter von Webverzeichnissen es konnten.
Auch wenn durch das enorme Wachstum des Internets und die Fortschritte in der Entwicklung von Google und Co. die Webkataloge bald untergingen, verfolgen heutige Suchmaschinen weiterhin ein Ziel: Webseiten so betrachten und verstehen zu können, wie ein Mensch. KIs sind ein weiterer Schritt dahin, dieses Ziel zu erreichen.
Für den Menschen zu optimieren und sich zu fragen, wie man die Bedürfnisse von Nutzern am besten erfüllt, ist damit also genau die Strategie, mit der man auch heutige KIs überzeugen kann. Ob Design, Content oder Technik: Alle Bereiche der Suchmaschinenoptimierung sollten diesem Grundprinzip untergeordnet werden.

Fazit – Die Suchmaschinenoptimierung geht weiter

Wer im Angesicht von immer mehr künstlicher Intelligenz fürchtet, die Suchmaschinenoptimierung habe bald keinen Platz mehr im Online Marketing, darf also beruhigt sein. Wenn überhaupt wird SEO in Zukunft noch spannender!

Mit der Weiterentwicklung von KIs wie Google RankBrain und fortlaufenden Algorithmus Updates kommen immer wieder neue Herausforderungen auf alle zu, die im Web um Top-Platzierungen kämpfen. Dass die Anforderungen an eine Suchmaschinenoptimierung mit immer komplexeren KI-Lösungen und Strategien steigen werden, sollte niemanden einschüchtern, ganz im Gegenteil: Wir freuen uns darauf, diesen Guide in Zukunft noch oft zu überarbeiten und zu erweitern!

IV. Glossar

Was sind SERPs?

SERP steht für Search Engine Result Pages und beschreibt die Ergebnisseiten von Google und anderen Suchmaschinen.

Was ist SEA?
SEA steht für Search Engine Advertising und beschreibt die Schaltung von bezahlten Werbeanzeigen direkt über den Ergebnissen der Suchmaschinen. Das bekannteste SEA System ist Google Ads (früher Google AdWords).

Was ist SEM?
SEM steht für Search Engine Marketing und beschreibt den Gesamtkomplex des Suchmaschinenmarketings, bestehend aus SEO (Search Engine Optimization) und SEA (Search Engine Marketing).

Was ist SMM?
SMM steht für Social Media Marketing und beschreibt alle Marketing Maßnahmen, die über Social Media Kanäle eingesetzt werden. Das können ganze Werbekampagnen, regelmäßige Beiträge oder auch einzelne Werbeanzeigen sein.

Was sind Conversions?

Als Conversions (zu Deutsch Konversion) bezeichnet man die Umwandlung von einem Webseitenbesucher in einen zahlenden Kunden.

Conversion Optimierung

Eine Conversion-Optimierung ist eine spezifische Form der Webseitenoptimierung, bei der vor allem die Conversion gefördert werden soll. Hierzu gibt es spezielle Methoden, die für die Gestaltung von Design, Technik & Inhalt eingesetzt werden.

Conversion-Rate

Die Conversion-Rate (Konversionsrate oder Umwandlungsrate) bezeichnet das Verhältnis von Visits (Besuchern) zu Transaktionen. Sie gibt im Grunde Aufschluss darüber, wie viele Besucher um Durchschnitt auch zu zahlenden Kunden werden.

Algorithmen

Algorithmen sind in der Mathematik und Informatik Handlungsvorschriften, die den Umgang mit einer Datenmenge betreffen. Mit einem Algorithmus können Daten anhand bestimmter, vordefinierter Regeln gefiltert und verarbeitet werden. Im Falle der Suchmaschinenoptimierung kann ein Algorithmus beispielsweise anhand der festgelegten Ranking-Kriterien die passenden Suchergebnisse zu einer Anfrage ausspielen.

Ranking-Kriterien

Ranking-Kriterien sind von Suchmaschinen wie Google festgelegte Anforderungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Webseite gut rankt. Google setzt über 200 Ranking-Kriterien ein, um Webseiten zu bewerten.

User Experience

Die User Experience (auch UX) bezeichnet die Erfahrung von Benutzern bzgl. Webseiten oder Programmen. Die User Experience beim Besuche einer Webseite ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Seite, sodass die UX auch für die Suchmaschinenoptimierung wichtig ist.

Pillar Texte

Als Pillar Texte (Säulen-Texte) bezeichnet man Texte, die sehr ausführlich sind und ein Thema in seiner Gänze abdecken. Es handelt sich also um holistischen Content, der als Säule für den Online-Marketing Erfolg fungieren soll.

Search-Intent

Der Begriff Search-Intent beschreibt die Suchintention eines Nutzers bei der Verwendung von Suchmaschinen wie Google und Co und damit die Zielsetzung der Anfrage. Man unterscheidet zwischen drei Suchintentionen:

  • Informational: ich wünsche Information
  • Transactional: ich möchte etwas tun/etwas kaufen
  • Navigational: ich möchte mich zurechtfinden/an einen bestimmten Ort gelangen

Robots.txt

Eine robots.txt Datei legt fest, welche Teile einer Webseite von Crawlern untersucht und indexiert werden sollen, bzw. welche ignoriert werden sollen.

XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, in der alle URLs einer Webseite aufgeführt sind (dabei müssen nicht alle vorhandenen URLs auch aufgeführt werden). Mit Hilfe der XML-Sitemap können Crawler und Nutzer schnell auf der Seite navigieren.

SSL-Verschlüsselung / HTTPS
SSL (Secure Socket Layer) bezeichnet eine Verschlüsselung von Dateien, die heute Standard für Webseiten ist. HTTPs beschreibt ein Protokoll zur Datenübertragung.

Ankertext

Ein Ankertext ist der Textteil, auf den ein Link gesetzt wird. Der Ankertext fungiert damit als Hyperlink.

Dwell-Time

Als Dwell-Time (auch Verweildauer) bezeichnet man die Zeit, die ein Nutzer auf einer Webseite verbringt.

Was bedeutet KPI?

KPI steht für Key Performance Indicator und bezeichnet damit die Werte, an denen man eine bestimmte Leistung misst. In der Suchmaschinenoptimierung können das z.B. der Traffic oder die Conversion Rate sein.

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